Der Kiosk von Familie Borto ist ein Ort der Solidarität, des Austausches, der Gemeinschaft und des Zusammenhaltes. Jetzt soll er für immer geschlossen werden! Unterschreibt jetzt die Petition, um den Kiosk zu retten
INFORMATIONEN ZUM KIOSK UND DEM BISHERIGEM KAMPF UM DEN ERHALT
Der Kiosk
Seit Juli 2014 betreibt Familie Borto den Kiosk am Bielefelder Kesselbrink, auf der Seite der Volksbank. Der Kiosk ist im Laufe der Zeit zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle geworden: Nicht umsonst wird Akram Borto, der Kioskbetreiber, von vielen Menschen die sich regelmäßig auf dem Kesselbrink aufhalten, nur „Baba“ genannt. Er und seine Familie kennen ihre Kund*innen, wissen um ihre Probleme und können wertvolle Informationen und Unterstützung anbieten. Sie fungieren auf dem Platz als Vertrauenspersonen, schlichten Streits und tragen somit ganz aktiv dazu bei, die Sicherheit und den sozialen Frieden vor Ort zu wahren!
Auch dür die Familie selbst bedeutet der Kiosk alles. Hier steckt ihr Herz und ihre Energie drin. Finanziell ist dieser Kiosk die Grundlage für ihre Existenz!
“Wir fordern den Erhalt des Kiosks und appellieren an die Verantwortlichen, die Entscheidung zu überdenken, um weiterhin die wichtige soziale Funktion des Kiosks auf dem Kesselbrink zu gewährleisten.” (Linda Borto, Kiosk)
Schließung wegen ‘Sicherheitsbedenken’
Nun soll dieser Kiosk wegen Sicherheitsbedenken geschlossen werden. ProEinzelhandel hat der Familie ihren Mietvertrag gekündigt und die Stadt möchte das Kioskgebäude abreißen lassen. Diese Begründung erscheint absurd, angesichts der wichtigen sozialen und sicherheitsgebenden Rolle, die der Kiosk einnimmt und den Erfahrungen davon, wie oft Familie Borto Eskalationen vermeiden und Streits schlichten konnte.
Ob die Verantwortlichen tatsächlich an der Verbesserung der Sicherheit interessiert sind, ist spätestens seit dem Zeitpunkt fraglich, an dem die Beleuchtung hinter dem Kiosk im Bereich des Tiefgaragenzugangs von den Vermietenden dauerhaft abschaltet wurde. Währenddessen wurden Familie Borto private Dauerkarten für ebendiese Tiefgarage gekündigt, so dass auch der Anwalt der Familie inzwischen von Schikane spricht und bezweifelt, dass die Schließung des Kiosk aus Sicherheitsgründen erfolgen soll.
Bemühungen um eine Lösung seitens der Familie Borto
Seitdem ProEinzelhandel der Familie ihren Mietvertrag gekündigt hat und bekannt geworden ist, dass die Stadt den Kiosk abreißen lassen will, bemüht sich Familie Borto um einen Dialog mit der Stadt als Eigentümer und ProEinzelhandel. Bisher ohne Erfolg. Es ist unklar, wie es weitergeht.
Unsere Forderungen
Für uns ist klar: wer die ‚Sicherheit‘ öffentlicher Orte wie dem Kesselbrink verbessern will, tut sich keinen Gefallen damit, einen Kiosk zu schließen, der vor Ort eine wichtige Kontrollfunktion erfüllt. Dieses Vorgehen erhöht im Gegenteil weitere Isolation und trägt letztlich lediglich zur Verdrängung von unerwünschten Personen und damit der Verlagerung (nicht der Lösung!) sozialer Probleme bei. Deshalb fordern wir den Erhalt des Kiosks und appellieren an die Verantwortlichen, die Entscheidung zu überdenken, um weiterhin die wichtige soziale Funktion des Kiosks auf dem Kesselbrink zu gewährleisten!